Schock

Schock

Ich habe Geburtstag
und Jarod beschenkt mich so reichlich,
daß mein Herz noch immer
wie verrückt vor Freude klopft,
wenn ich nur daran denke.

Und plötzlich – aus der Traum.
Es wird dunkel und
ein Schmerz erfaßt mich,
wühlt in meinen Eingeweiden
wie ein wütendes Tier.

Er zerrt an mir,
verbreitet Angst und Schrecken,
Kälte und Hass und
läßt mich einfach nicht mehr los.
Der Schmerz ist unmenschlich.

Doch dann wird es hell, rot und warm,
eine Melodie ertönt und
eine Woge der Liebe erfaßt mich.
Aber der Schmerz hört nicht auf,
hämmert weiter auf mich ein.

Ich schreie und schreie,
kämpfe dagegen an,
denn ich weiß,
daß ich nicht aufgeben darf,
um keinen Preis.

Violettes Glühen erfaßt mich,
umkränzt von einem Gleißen
in einem wunderbaren Blau.
Erleichterung erfaßt mich.
Oh Jarod, wir haben es überstanden.

Gabriele Fleischhacker
FFB, den 10.9.2006,  20 Uhr